Der Pineapple Loves Jahresrückblick 2017

Wahnsinn, Leute. Jetzt dürften es beinahe eineinhalb Jahre her sein, als ich beschlossen habe, meinen Reiseblog „Pineapple Loves“ auf ein neues Level zu packen und regelmäßig Beiträge zu schreiben. Ich hatte ein spektakuläres Jahr hinter mir und bin aber gleichzeitig traurig. Warum, les ihr im Pineapple Loves Jahresrückblick 2017.

Denn so wie ich mir den aktiven Part des Blogs vorgestellt habe, ist es mir noch nicht so richtig möglich. Ich würde euch so gern regelmäßig mit Beiträgen bedienen, mehr schreiben, mehr entdecken. Euch öfter mit auf Reisen nehmen und mehr von der Welt zeigen. Allerdings ist das Reisebloggerdasein für mich ein Hobby, ein sehr wichtiges wohl gemerkt. Aber da ist ja noch mein Hauptjob. Wie ihr wahrscheinlich wisst, bin ich Journalistin in einer kleinen Redaktion. Ein Traumjob, der mich aber auch abends oder am Wochenende einspannt. Außerdem spiele ich zu den ganzen Brettsportarten leidenschaftlich gern Handball. Meinem Team bin ich treu und da müssen wenn dann die Blogbeiträge warten. Meistens aber, und das ist die gute Nachricht, klappt es ganz gut, alles unter einen Hut zu bringen. Und Gott sei Dank gibt es in meinem privaten Umfeld immer wieder Leute, die mich ermutigen, den kleinen Blog weiterzubetreiben und auch nicht böse sind, wenn ich abends mal wieder mit dem Laptop auf dem Sofa sitze. Sonst hätte ich vielleicht schon einmal den Schönheitsschlaf des Blogs auf ewig verlängert. Aber diese Zeiten sind vorbei.

Manchmal braucht man einfach nur Geduld, ne. 2017 hat euch Pineapple Loves auf ein paar Reisen in Europa mitgenommen. Mit SUP-Liebhabern paddelte ich im Mai auf dem Gardasee herum. Campen, nachmittags das Gardasee-Ufer von der Wasserseite aus betrachten, abends in Malcésine Pizza essen. Dort wo Fahrräder an den Balkonen hängen und man mit dem Brett zum Kaffeetrinken fährt. Herrlich

Am Gardasee gabs auf einen Schlag eine Handvoll bezaubernde Leute, die alle auf ihre Weise mit den Brettern und in diesem Fall mit dem SUP verbunden sind. Eingeladen von Starboard war die liebenswerte Eliane Droemer mit dabei und hat den Trip gemanaged. Sie hat ihre Hände nicht nur beim Mag Planke im Spiel, sondern ihr gehört der SUP Club am Starnberger See und die PR-Agentur Boardsports PR. Wie macht sie das alles? (vor allem, weil das ja noch gar nicht alles war…). Aber gut. Eliane hat uns eifrigen Brettsportlern dann noch die SUP-Dudes Carsten Kurmis und Arnd Dünzinger vorgestellt, beide fahren für Starboard. Carsten Kurmis ist mehrfacher Deutscher SUP-Meister und supt in der Freizeit den Yukon River in Kanada hinunter, zu viert auf einem Big SUP (Was man halt so macht 😂☺️).  Das war natürlich eine tolle Werbung für die Sportart selbst und für uns tolles Anschauungsmaterial. Arnd Dünzinger ist Raceboard-Fahrer und geht auch ganz gut in den Wellen ab. Auf jeden Fall backt er weltmeisterlich in seiner Stube in Garmisch und bringt die Leckerbissen mit und teilt. Zum Beispiel Nussecken mit Schoki glasiert und mit Puderzuckerspitzen. Kleine Monte Baldos, ganz klar. Find ich herausragend.

In wunderbaren Fotos festgehalten hat Andi Klotz all unsere verrückten Aktivitäten. Mein ausführlicher Bericht über das Abenteuer am Gardasee für Pineapple Loves folgt noch. Den ersten von mir gab es im Reisejournal der Augsburger Allgemeinen. Mit an Board der SUPer-Crew war Julia Kaffka von @girls_on_sups die auf Instagram sehr erfolgreich sind. Die bezaubernde Ladies Katharina Steglegger von @bergseensucht, Kata von der Hanseatenbande aus Hamburg, die Autorin und Brettsportlerin Almut Otto und die Dani Heiß von Radio Energy München.  

Herzlich gelacht hab ich auch mit der lieben Nina Vogel vom unterhaltsamen Super-Blog München mit Vergnügen. Selbstverständlich waren noch ein paar Paddler mit an Board. Thomas Pfannkuch beispielsweise, der sich in Paddlerkreisen bereits mit @supmatrose einen Namen gemacht hat. Ein schönes Video von unserer Tour auf dem Gardasee hat Andreas Saurle gedreht. Das weckt gute Erinnerungen. Vielen Dank an Florian Brunner von Starboard und Heinz Stickl von Stickl Sportcamp für den gelungenen Kurztrip.

Foto by Andy Klotz

Bregenzer Wald 2017

Angefixt von so viel Bretterwahnsinn konnte ich die Füße natürlich nicht still halten. Der nächste Kurzurlaub bestand allerdings erst einmal aus ein paar Tagen im Bregenzer Wald und Wandern (und trinken, also Teambuilding :D). Nicky und ich sind während eines Handballerausflugs auf die Kanisfluh gestiefelt. Dort entstand auch dieses Bild, ein Liebling aus 2017:

Zu zweit iset schöner: Zwischenstopp nach den ersten Höhenmetern auf die Kanisfluh.
Der Blick auf die Kanisfluh mit ihren Gipfeln.

Im Juli hieß es dann: Endlich Sommer, endlich ins Weißwasser. Zum ersten Mal sprudelte unter meinem Brett ein reißender Fluß. Zusammen mit Marc Hallhuber von Paddle-Surfer und zwei weiteren Whitewater-Sup-Fahrern stürzten wir uns in den Lech. Was für ein Erlebnis, was 2018 definitiv fortgeführt wird.

Foto: Paddle-Surfer

An Tag zwei unserer Tour wurde es entspannter: Wir starteten mit einer Gruppe auf den Plansee und genossen Sonne und superklares Wasser. Eigentlich war das gesamte Jahr 2017 geprägt von Kurzausflügen. Der große Urlaub im November 2016, drei Wochen Nicaragua, steckte uns noch in den Knochen. Außerdem lag mein Umzug schwer in meinem Geldbeutel. Kurz ist aber ja auch gut. Dem Start in den neuen Job tat es jedenfalls gut. Es folgte die Besteigung des Grünten mit Sonnenaufgang auf einem der niedrigeren Gipfel. Die Fotoreportage könnt ihr hier auf Pineapple Loves ansehen.  

Der Grünten im Allgäu, Juli 2017 Das Zelt haben wir dann auf der kleinen Bergspitze im Hintergrund aufgestellt. Ganz oben. Das war mal der Wahnsinn. 💙 #pineappleloves #pineapple #hikes #allgäu #mountains #camping #hiking #wanderlust #girlswhohike #backpacker #alps #nature #naturelovers #linkinbio #travelgram #instatravel #fernweh #berge #travelblogger

Ein Beitrag geteilt von P i n e a p p l e L o v e s (@verenapineapple) am Dasstatal – oder auch Tal der Giganten Textlich noch nicht komplett verarbeitet aber ein Knallerurlaub in diesem Jahr war meine Reise nach Norditalien und das Aostatal. Es ist nicht nur landschaftlich, geprägt von vielen Viertausendern ein Hingucker, sondern auch kulinarisch und menschlich. Ihr dürft euch auf eine tolle Reisereportage und viele Bilder freuen.

Einen Vorgeschmack hat bereits The Backpacker gesammelt. Auf seiner Website bin ich quasi Deko in atemberaubender Landschaft. Harhar. Auch dieser Beitrag gehört zum Pineapple Loves Jahresrückblick 2017.

Danke, dass ihr Pineapple Loves treu bleibt. 2018 wird ein spannendes Jahr. Den Wechsel verbringe ich im Salzburger Land, in Rausris. Dort mummel ich mich ein, mach ein bisschen Sport, träume von einem Portugal Roadtrip und Wildwasser SUP in Lofer. Folgt weiterhin fleißig der Ananas. Schreibt mir eure Anregungen. Was wollt ihr lesen? Interessieren dich persönliche Berichte oder soll ich sie eher allgemein halten? Ich bin auch wirklich richtig scharf drauf, tolle Leute kennenzulernen und zu reisen – auf den Brettern, die mir die Welt bedeuten. <3 Die Verena

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