Die Top 5 der PaddleExpo

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Auf der PaddleExpo in Nürnberg haben kürzlich internationale Aussteller die neuesten Trends aus der SUP-, Kajak- und Kanu-Branche vorgestellt. Einige Firmen legen den Fokus auf für mich wichtige Themen wie Sicherheit im Wasser oder Nachhaltigkeit. Hier ein kurzer Überblick über meine Favoriten der Messe und die Hintergründe.

Sicher auf dem Wasser mit Restube

Das hier geht raus an ALLE Wassersportler: Ob Langstreckenschwimmer, SUP-Boarder oder Surfer, Kiter oder passionierte Angler. Ein kleines Täschchen ist eure neue und sichere Rettungsboje. Ihr müsst dafür keine unvorteilhafte Rettungsweste tragen, sondern nur eine Tasche an einem Stoffgürtel mit aufs Wasser nehmen.  Die Restube kann ein wichtiger Lebensretter sein, nicht nur für euch, sondern auch für die Leute um euch herum im Wasser. Die Restube ist ein Luftschlauch, der sich durch das Ziehen an einem kurzen Seil in Sekundenschnelle zu einer Boje aufbläst und euch über Wasser hält. Aber sie zieht euch auch wieder zurück an die Wasseroberfläche, sollte euch eine Welle doch eine Weile zu lang in der Waschmaschine unter Wasser herumschleudern. Laut Steffen Rose von Restube zieht euch die Restube sogar aus rund 20 Metern Tiefe wieder nach oben. Die Restube ist nicht nur für Surfer oder SUP-Rider ein wichtiger Teil der Ausstattung. Den Luftschlauch (gibts auch als Luftkissen), der verpackt nicht größer ist als ein gewöhnlicher Geldbeutel ist, können auch Schwimmer im See verwenden. Die Sicherheit auf dem Wasser steigt enorm. Die Restube gibts ab 49 Euro. Mehr Infos unter www.restube.com

Ist die Kapsel einmal verbraucht, einfach eine neue anhängen. Mann kann die Restube auch mit dem Mund aufblasen, die ausführlichere Variante hat auch eine Pfeife dabei.   (Ein ausführlicher Test folgt)

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Sicher unterwegs: Was warmes für den Bauch und die Rettungsboje in der kleinen Tasche.

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Die Restube gibt es nicht nur als längliches, schlauchähnliches Format, sondern auch in Form einer üblichen Rettungsweste.

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Gute Gespräche bei Restube 🙂

Nachhaltige Ponchos von  Wave Hawaii – The Poncho Family

Über unsere plastikverseuchte Erde muss ich euch nichts sagen, auch nicht, dass es bereits fünf nach 12 ist, um allein mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz noch etwas zu verändern. Aber: Je mehr Leute wir davon überzeugen, desto besser. Die Firma Wave Hawaii hat deswegen unter anderem auf nachhaltige Materialien wie Bambus gesetzt. Inzwischen gibt es eine ganze Poncho-Familie, das Design kann sich sehen lassen, wie ich finde. Super weich sind sie auch. Zu den Einsatzbereichen der Bambusponchos zählen übrigens nicht nur Strand oder See. Du kannst ihn auch im Freibad oder beim Campen tragen. Die Firma will, dass du damit nicht im Nassen stehen bleibst und bewahrt dich gleichzeitig auch noch vor neugierigen Blicken, wenn du dich umziehst. Der Surfponcho ist die Umkleidekabine des Surfers, das perfekte Handtuch und nach dem Austoben im Wasser ein bequemes kleines Wohnzimmer to go. Für alle Vielreisende eignet sich ein weiteres Modell: Der Surfponcho aus Mikrofaser mit einem sehr kleinen Packmaß.

Mehr Infos auch unter www.wave-hawaii.com 

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Fachsimpeln über Nicaragua und die Restube

Hochwertige SUP-Boards in edlem Design von Indiana SUP

Eigentlich war Indiana eine bekannte Skatebaordmarke. Inzwischen sind die Schweizer aber auch erfolgreich in der SUP-Szene vertreten. Das Unternehmen legt wert auf hohe Qualität und dass das Team dahinter wassersportverrückt ist, glaubt man auf Anhieb. Bei Gesprächen mit den Sellern auf der Ausstellung kam auch zur Sprache, dass vier brandneue Epoxy-Surfboards auf den Markt gebracht worden sind. Da freu ich mich drauf. In ihrer Limited Edition präsentieren sie aktuell Ethno-Designs auf ihren Brettern, knallig, farbig und sportlich.  An den Brettern gefällt mir schon seit Längerem das schlichte Design und das präsente Indio-Thema, klar, mit Indianern auf dem Brettern oder Ähnlichem.

Anomy Paddle – Auffälliges Design aus Spanien

Anomy Paddle and Surf aus Barcelona ist eine in Deutschland bislang noch recht unauffällige Firma. Dabei passt unauffällig gar nicht zu den einzigartigen Hammer-Designs, die die Jungs mitgebracht haben. Höhepunkt vor allem wegen der mutig gestalteten Bretter, deren Design an das von Skateboard-Decks erinnert. Noch gibt es die Inflatable SUPs in Deutschland nicht auf dem Markt. Die Herren suchen nach Vertriebsmöglichkeiten. Sobald ich es zum Testen in die Hände bekomme, schreib ich ein paar Sätze darüber.

Starboard liebt die Umwelt und punktet

Ebenfalls schöne Designs bringt die Marke Starboard im Frühjahr auf den Markt. Außerdem gibts mit dem Zen Lite etwas preiswertere Bretter im eigentlichen Hochklassesegment. Die Tikhine-Serie ist für alle, die als Brett gern einen Allrounder haben möchten, mit dem man in allen Leistungsstufen Spaß haben kann. Der Trageriemen ist jetzt seitlich befestigt, sodass man das aufgepumpte Brett gut an der Schulter hängend tragen kann.

Warum ich die Firma und deren Philosophie so gern mag, liegt an ihrem Fokus auf dem Umweltschutz. Es ist ein starkes und ehrliches Statement eines Unternehmers, wenn er wie Starboard-Gründer Svein Rasmussen sagt: „Keine Frage, als Boardhersteller ist Starboard ein Umweltverschmutzer. Doch wir können dem Gutes gegenüberstellen.“ Das Unternehmen arbeitet deshalb mit anderen Firmen zusammen, die Ozeane schützen und die Umwelt gut behandeln wollen. Weil für die Herstellung von Brettern, die Flüge von Entwicklern und Race-Team-Mitgliedern viel CO2 in die Atmosphäre gelangt, pflanzt Starboard unter anderem Mangroven als Gegenmaßnahme. 2017 waren das nach eigenen Angaben 100.000 Pflanzen im Thor Heyerdahl Klima Park in Thailand. Dort sitzt auch das Hauptquartier von Starboard, mit Photovoltaik auf dem Dach und einem See vor der Haustür, um die Bretter direkt zu testen.

Außerdem stellt das Team inzwischen recyceltes Material in den Mittelpunkt der Entwicklung. „Wir glauben, dies ist ein wichtiger Trend im Umgang mit den weltweiten Ressourcen. Wiederverwertete Fischernetze für Finnen und Plastikflaschen für Taschen ist nach unserer Überzeugung der neue Luxus! Für die Zukunft haben wir noch viele Ideen, inspiriert von unserem Partner Parley for the Oceans„, sagt der ehemalige Welt- und Europameister im Windsurfing, Svein Rasmussen, weiter. Ich will mehr davon in der gesamten Boardsport-Szene sehen.

Mehr Infos auch hier: Neues aus der SUP-Szene (Pineapple Loves)

Was waren eure Höhepunkte der Messe? Mich interessiert eure Meinung. Hinterlasst mir einen Kommentar, ich freu mich drauf.

Eure Verena

Aloha & Love

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