9 gute Gründe für Stand Up Paddling

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Viele Experten sprechen davon, dass sich Stand Up Paddling im Breitensport verankert und wohl auch nicht mehr verschwindet. Irgendwie auch klar, für mich zumindest. Wir entdecken auf Seen und Flüssen, Nord- und Ostseeküste die Natur von einer neuen Seite. Eine nur logische Konsequenz dieser erfolgreichen Sportart sind Wettkämpfe. Brett, Pumpe und Paddel sind für den Anfang viel zu teuer, um kurz zu testen, ob es ein neues Hobby Wert ist. An vielen populären Plätzen am Wasser kann man SUPs inzwischen ausleihen. Entscheidet selbst: Wasseraction oder Surfalternative?  Von mir gibts neun gute Gründe, weshalb ihr nicht länger warten sollt, um Stand Up Paddling zu testen.

1. Stand Up Paddling: Entdecke dein Zuhause neu

Sämtliche Fluß- und Seeufer habt ihr schon zig Mal abgelaufen und abgeradelt? Schnappt euch ein Brett und erkundet euer Zuhause oder sonstige Lieblingsplätze vom Wasser aus. Im Entdeckermodus werden sie wieder spannend. Versprochen!

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Stand Up Paddling

Thomas Pannkuch (@supmatrose)

2. Fit bleiben mit Stand Up Paddling

Gleichgewicht, Kondition, Kraft – all das trainiert ihr gleichzeitig, wenn ihr mit dem Brett unterwegs seid. Das Beste: Ihr bemerkt es nicht mal. Denn im Vordergrund steht die Tour, übrigens egal ob allein oder mit Freunden.

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Stand Up Paddling

Matthias Wengert

3. Stand Up Paddling vom Bergsee bis zum Meer

Ein inflatable SUP lässt sich im passenden Rucksack transportieren. Das heißt, ihr müsst das Ding nicht im Transporter ankarren, sondern könnt es auch ein paar Meter auf dem Rücken tragen. Zugegeben, nach einer Weile wird das richtig anstrengend. Doch es lohnt sich. Immerhin könnt ihr dann auf entlegenen Seen paddeln oder versteckte Strände erreichen. Das Brett passt in jeden noch so kleinen Kofferraum.

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Stand Up Paddling

Andy Klotz (Starboard)

4. Ausleihen geht inzwischen fast überall

An vielen Urlaubsorten, größeren Seen oder Flüssen kann man sich ein SUP ausleihen. Ihr müsst also nicht gleich viel Geld für die ganze Ausrüstung ausgeben. Hier in Süddeutschland geht das zum Beispiel im Fiftyeight in Ulm beim SUP-Club am Starnberger See oder am Bucher Stausee.

5. Nimm die ganze Familie mit auf ein Brett

Manche SUPs sind so groß, dass sechs Leute locker damit fahren können. Klingt nach einer Menge Fun und das ist es auch.

6. Ach Natur, wie schön du bist

Es ist wie so oft im Outdoor-Sport: Sobald wir draußen unterwegs sind, entdecken wir auf so manch verstecktem Pfad, wie schön die Natur eigentlich ist. Ihr wolltet schon immer die Insel mitten im See erreichen aber schwimmen war zu weit? Rauf auf das SUP und rüber Paddeln. Übrigens: Nicht nur stehend, sondern auch liegend kommt man mit dem Board vorwärts. Paddel entweder am Ufer zurücklassen oder seitlich auf dem Brett in das Gepäcknetz klemmen.

7. Stand Up Paddling wird nicht langweilig

Und weißt du warum? Nach oben gibt es kaum Limits. Im Stand Up Paddling erzielst du unglaublich schnell Erfolge und verbesserst dich. Klar, dass bald eine Steigerung her muss. Vom See auf den Fluß, vom langsam fließenden Gewässer in Alpenflüsse und bald geht’s auch schon zum Raften ins Weißwasser. Wer die große Herausforderung sucht, der fährt Rennen oder stürzt sich in die Wellen im Meer. Schon mal eine Tube mit dem SUP geschafft? Wow! Dafür muss ich noch lang trainieren.

8. Geschichtsstunde: Auf den Spuren der alten Polyneser

Es gibt die einen Quellen, die sagen, Stand Up Paddling stammt aus Polynesien. Die Fischer sind dort schon seit langer Zeit stehend auf ihren Holz-Kanus unterwegs. Sie bewegen sich aber nicht mit einem Paddel fort, sondern meist nur mit einem längeren Holzstock. Mit der einen Hand schaffen sie Vortrieb  und in der anderen hielten sie meistens einen Speer, mit dem sie Fische fingen.

9. Stand Up Paddling im Winter? Schnapp dir einen Neo oder Trockenanzug

Du glaubst, Stand Up Paddling geht nur im Sommer? Falsch gedacht. Denn mit einem Neopren- oder einem Trockenanzug kannst du auch ins Wasser, wenn es draußen kälter wird. Sogar, wenn es schneit. Aber wenn das Wasser und die Außentemperatur wirklich gegen den Gefrierpunkt gehen, gilt höchste Vorsicht. Geht nicht allein auf das Wasser, wenn ihr unerfahren seid.  Eine gute Ausrüstung ist hier eine Lebensversicherung, dazu gehören auch Rettungshilfen wie ein Restube.

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