Die Umbalfälle in Osttirol

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Die Sonnenverwöhnte Seite Österreichs: Das Umbaltal im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol

Meine Besuche im Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol, einer sehr sonnenverwöhnten Region Österreichs, waren bislang viel zu kurz. Auf meiner letzen Pressereise zum Großglockner (Schneeschuhwandern) habe ich von den Umbaltalfällen und einem schönen Höhenwanderweg zum Ursprung des wilden Gletscherflusses „Isel“ gelesen. Da wollte ich wieder hin, und das lässt sich auch super verbinden. 

 

 
 
 
 
 
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Die Umbalfälle in Osttirol
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Die Umbalfälle werden von der Isel gespeist, einem wilden Gletscherfluss, der wiederumvon vielen alpinen Sturzbächen und mehreren Gletschern gefüttert wird. Die Umbaltalfälle sind auf einem schönen Erlebnis- und Sinnepfad neu angelegt. Dort im Virgental lässt sich der erste Wasserschaupfad Europas besuchen. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Ströden auf 1403 Metern. Es folgt ein einfache Bergtour, auf der sich der Natuonalpark Hohe Tauern von einer seiner schönsten Seiten zeigt.

Die Clarahütte liegt auf 2038 Metern (Tipp: Knödel nach Tagesangebot).  Die reine Besichtigung der Umbalfälle mit Begehung dauert in etwa 90 Minuten. Die Tour lässt sich allerdings erweitern auf insgesamt rund fünf Stunden, wenn man den wunderschönen und beeindruckenden Aufstieg zur Clarahütte erleben möchte. Der Weg hat nur zu Beginn einen steilen Anstieg, später wird der Pfad flacher und lässt viele Möglichkeiten, den Blick auf die umliegende Nationalpark-Bergwelt schweifen zu lassen.

Vorbei an einem in den Stein geschlagenen Häuschen führt der Weg überhalb der Umbalfälle an der wilden Isel entlang, über eine Brücke geht es schließlich immer weiter Richtung Hütte, die in Rufweite zum Welitzkees-Gletscher liegt. Die Rötspitze wacht über dem Umbaltal. An den Hängen tanken Murmeltiere Kraft in der Sonne und pfeifen Alarm, sobald sich ein Mensch nähert.

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Die Isel, im Hintergrund der Großbachfall

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Die Umbaltalfälle

 

Umbaltal: Die Kraft des Wassers spüren

Im Umbaltal ist das Wasser die dominierende Kraft. Das liegt aber nicht nur an den Wasserfällen zu Beginn das Hochtals, sondern auch an den vielen Sturzbächen, die von den umliegenden Gletschern gespeist werden. Mancher Wasserfall fließ sogar direkt unter dem Wanderweg durch und wäre es etwas wärmer, ich würde mich glatt unter diese Naturdusche stellen. Das Wasser ist im Umbaltal so präsent, dass sogar ein Pfad geschaffen wurde, der sich ganz diesem Thema widmet. Auch auf dieser Tour lassen sich die Umbaltalfälle gut erkunden. 

 

Weitere Tipps für den Nationalpark Hohe Tauern in Osttitrol

 

Vielen Dank an die regelmäßige und gute Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern.

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