Fünf gute Gründe für einen Besuch im Nationalpark Hohe Tauern

Glasklare Bergseen und rauschende Gletscherbäche, weitläufige Almen und enge Schluchten, der Duft der Zirben, die wärme der Sonne oder die Umtriebigkeit der Bergbauern. Die Vielfalt des Nationalpark Hohe Tauern – dem größten Nationalpark Österreichs – lässt sich nicht in ein paar wenige Bilder packen. Ein Besuch vor Ort aber reicht aus, um zumindest einige der vielen Facetten zu erleben, die ihn prägen. Diese urige Bergwelt ist einzigartig. Wir haben unseren Sommerurlaub dieses Jahr wieder einmal in Osttirol verbracht. Sechs Tipps, was dort im Nationalpark Hohe Tauern auf eurer Liste stehen muss.

Das Wasser:  Auf den Spuren des Wassers folgt man nicht nur durch das Teischnitz- oder das Dorfertal rund um Kals und den Weiler Teurer. Die Umbalfälle im sind sogar mit einem Kraftweg und Plattformen erschlossen. 

Die Wirte: Sich heimisch fühlen in den Wanderhotels, entweder dem Taurerwirt im Kalser Weiler „Taurer“ oder dem Hotel Outside in Matrei, ist das einfachste der Welt. Allein die Begrüßung ist so herzlich, dass man gar nicht mehr auschecken möchte. Die Zimmer sind warm eingerichtet, rustikal im Bergcharakter und dennoch modern. Serviert werden in liebevoll hergerichtetem Ambiente regionale Spezialitäten und gehobene Küche, wenn das gewünscht ist. Die Hotels zeigen außerdem viel zum Thema Nachhaltigkeit, auf der Karte lassen sich viele regionale Köstlichkeiten finden. Genießer sind hier genau richtig. 

Die Wege: Weitwandern und Gipfelgucken? Durch das Teitschnitztal zur Stüdlhütte bietet nicht nur atemberaubende Blicke auf den Großglockner, sondern führt Bergfreunde zu den Ursprüngen der deutschsprachigen Alpenvereinshütte. Zur Stüdlhütte, dessen Namensgeber die Kalser Bergwelt unter anderem touristisch gemacht hat. Das Teischnitztal beginnt hinter dem Weiler Teurer. Über einen Wirtschaftsweg und an einem Bergbach entlang führen Serpentinen bis zu einem Gatter. Nach etwa einer Stunde und immer begleitet durch die Kraft des Wasser gelangt man schließlich an eine Weggabelung. Geradeaus weiter geht es zu XY-Hütte. Rechts hoch bewegen sich die Wanderer, die entweder zum Kraftplatz auf den XY wollen oder zur Stüdlhütte. Und dann zeigt sich zum ersten Mal der Großglockner. An diesem Spätsommertag ist der Gipfel nach einer nassen Nacht eingezuckert. Darunter breitet sich der Gletscher aus, dessen Sturz den Bergbach speist, der durch das Tal fließt. Diesem Anblick nähert man sich auf dem gesamten Weg nach oben auf rund XX Höhenmeter. Und auch nach der Stüdlhütte ist Gipfel-Gucken auf den Hausbergen angesagt. Der Schere oder der Blauen Wand. 

Das Wesen: Der Nationalpark Hohe Tauern besticht nicht nur durch seine hohen Gipfel, die scheinbar endlosen Hochtäler. Selbst die Wälder, im besonderen die Zirbenwälder oder die Almen sind sehenswert. Wird der Tag dann noch durch die Knödel vervollständigt, beispielsweise eine Kaspressknödelsuppe (Clarahütte), oder Spinat- oder Tomatenknödel in Butter angeschwitzt mit Kraut. Die Menschen zu erleben ist 

Das wilde Leben: Tierbeobachter finden nicht nur auf dem Adlerweg ihr Glück. Ferngläser erleichtern die Suche nach Steinböcken oder Gämsen, man braucht sie aber nicht zwingend. Wer Glück hat und den vielen einsameren Pfaden durch die Hochtäler folgt, darf sich auf ein Rendezvous mit den Vierbeinern einstellen. Und da sind ja noch die Murmeltiere. Ein ganz besonderes Ereignis ist eine Tour mit den Rangern, den Hütern des Nationalpark. Sie teilen ihr Wissen mit den Wanderern und zeigen, wie der Schutz der Tierwelt im Nationalpark gelingt.

Verena nimmt euch mit an magische Orte und schreibt über andere schöne Dinge. Lasst euch auf ihrem Reiseblog Pineapple Loves inspirieren.

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