Frühling in Nördlingen

Expedition Heimweh: Morgensonne aus Nördlingen

Der fünfte Tag in freiwilliger Quarantäne und noch kein Ende in Sicht. Mein im Herbst gestartetes Projekt (zugegeben, da läuft noch nicht so viel) Expedition Heimweh kommt aufgrund der aktuellen Lage dramatisch daher. Immerhin bleibt uns ja gerade kaum mehr übrig, als zu Hause zu bleiben. Heimweh klingt nach seelischem Schmerz. Aber darin lässt sich auch immer etwas Gutes erkennen. Hier der pure Luxus auf Balkonien und dem Rest Bewegungsfreiheit, den ich noch habe (plus dem Gefühl von Fernweh):

Draußen ist es schweinekalt und die Sonne scheint. Noch vor sieben zieh ich mich so halb warm an und gehe an die frische Luft. Durch das Stadttor raus Richtung Bäumlesgraben. Das Wasser des Natureisplatzes läuft ab, noch spiegelt sich die Morgensonne darin.

Am Wochenende war ich aus zahlreichen Gründen ziemlich wütend. Inzwischen bin ich positiver gestimmt, aber trotzdem muss ich raus. Immer nur die Sonne auf dem Balkon zu konsumieren reicht am Ende nicht. Ich muss mich bewegen.

Der Frühling macht sich langsam bemerkbar. In den Wäldern hört man die Knospen sprießen. Wäre nicht alles so ernst, könnte man fast von einer Idylle sprechen.

Weil es heute morgen wirklich schön war und weil mir die Morgensonne einen richtigen Energieschub gebracht hat, teil ich meinen Morgen mit euch. Bitteschön. Bilder aus der Natur, die sich über die Ausgangsbeschränkung der Menschheit im März 2020 freut und selbst einmal durchatmen kann.

Verena nimmt euch mit an magische Orte und schreibt über andere schöne Dinge. Lasst euch auf ihrem Reiseblog Pineapple Loves inspirieren.

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